lokale Pressearbeit in Bad Münstereifel
Volles Haus bei der CDU-Senioren-Union

Rund 40 Personen waren am 28. Oktober in die Altdeutschen Weinstuben „En de Höll" gekommen, wo die Redakteure Günter Hochgürtel (Kölner Stadt-Anzeiger) und Christoph Heup (Kölnische Rundschau) jeweils ihre Sicht zur Frage: „Kann ein Journalist objektiv und neutral berichten?" darlegten. Ausgangspunkt der regen Diskussion waren kritische aber auch positive Anmerkungen des SU-Mitgliedes Wolfhard Lorenz zur Berichterstattung und Kommentierung kommunalpolitischer Entscheidungen (insbesondere in Bad Münstereifel) in beiden Tageszeitungen. Anhand eines Leitfadens, den SU-Vositzender Bruno Rosenberger erarbeitet hatte, wurden folgende Themen beleuchtet:
- 1. Der Einfluß der regionalen Presse auf kommunalpolitische Entscheidungsprozesse
- 2. Objektivität und Neutralität bei der Berichterstattung
- 3. Bericht und Kommentar als journalistische Stilmittel
- 4. Die Auswahl der Meldungen
- 5. Bedeutung und Wirkung von Leserbriefen
Beide Redakteure plädierten für einen „kritischen" Journalismus, der negative und fragwürdige Entscheidungen der Stadt- und Gemeinderäte aufzeigen müsse. In vielen Diskussionsbeiträgen wurde bemängelt, dass die Berichterstattung über positive Ereignisse oder Entwicklungen zu kurz komme.
Christoph Heup (Rundschau) hob hervor, dass durch das Erscheinen zweier konkurrierender Tageszeitungen eine begrüßenswerte Meinungsvielfalt im Kreis Euskirchen gegeben sei, keineswegs in vielen anderen Regionen.
Günter Hochgürtel (Stadt-Anzeiger), der sich einiger kritischer Attacken erwehren musste, nahm dies gelassen hin und konterte mit dem Satz „Wer austeilt, muss auch einstecken können!"
Am Ende der knapp zweistündigen Diskussion sagte eine Teilnehmerin treffend: „Diese Veranstaltung hat gezeigt, wie spannend Politik sein kann."
Beitrag geschrieben von Bruno Rosenberger am 30. Oktober





























































